Geschichte
Das Seliger-Klymentij-Scheptytskyj-Gymnasium wurde 1991 gegründet.
In der Zeit der Unabhängigkeitsproklamation der Ukraine und dergroßen nationalen und geistigenErneuerungin Lviv wurde unsere Schule als Klymentij-Scheptytskyj-Lyzeum auf Initiative der griechisch-katholischen Intellektuellensowiemit Unterstützung der regionalen und kommunalen Bildungsabteilungen gegründet.
Das war die erste Schule in der Ukraine, wo die christlichen Werte die Grundlage der Erziehungsgrundprinzipien waren. Die Einweihung wurde vom Seligen Kardinal Ivan Myroslav Lybatschivskyj, dem Leiter der griechisch-katholischen Kirche durchgeführt.
Die erste Direktorin war Marija Kobyletska. Das Ausbildungsprogramm wurde für 3 Jahre angelegt: für die 10. bis 12. Schulstufe. Ein zweijähriger Allgemeinausbildungskurs wurde um eine Reihe von theologischen Angeboten erweitert.
Die Annahme der Verfassung der Ukraine im Jahre 1996 und die Änderungen der Gesetze der Ukraine "Über die Ausbildung“ führtenzur Notwendigkeit, den Status des Lyzeums zu ändern. So wurde das Klymentij-Scheptytskyj-Lyzeum zum „Privaten-Klymentij-Scheptytskyj-Lyzeum“ umbenannt.
Im Lyzeum wurde das allgemeinausbildende Programm angeboten. Darüber hinaus wurde die Möglichkeit geschaffen, die geisteswissenschaftlichen Disziplinen vertiefend zu erlernen. Ihor Ozyjivskyj wurde zum Gründer des Lyzeums. Im Mai 1998 wurde die Reorganisation durchgeführt, Frau Zorjana Scheremeta wurde als Direktorin angestellt. Für die Aufnahme war das erfolgreiche Ablegen einer Aufnahmeprüfung erforderlich. Die Kinder wurden von der 9. bis zur 11. Schulstufe unterrichtet. Das Unterrichtsjahr wurde in Semestern unterteilt und der Unterricht in vorlesungsartiger Form abgewickelt.
Das Erlernen von theologischen Inhalten und die verschiedenen Erziehungsmethoden waren darauf ausgerichtet, die Schülerpersönlichkeiten mit christlicher Weltanschauung zu bereichern.
Zwischen der Kirche und dem Lyzeum wurde eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit geschlossen. Die Erziehung der christlichen Intelligenz, die Förderung der geistigen Entwicklung waren die Ziele, die für die Mitarbeiter und Schüler vom Seligen Lubomyr Kardinal Husar proklamiert wurden. Das Oberhaupt der ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche besuchte oft das Lyzeum, interessierte sich sehr und zeigte die Richtung für die Entwicklung des Lyzeums.
Das Lyzeum hatte sehr große finanzielle Schwierigkeiten und einen ständigen Platzmangel. Im Laufe einiger Jahre wurde dreimal der Standort gewechselt: Danylo Halytskyj Platz 6, Kleparivska Straße 37, Kovzyna Straße 6. Im September 1998 bekam das Lyzeum ein ehemaliges Kindergartengebäude in der Hnat Hotkevytsch Straße Nr. 16. Man hat große Mühen und erhebliche finanzielle Mittel aufgewendet, um das Gebäude in eine allgemeinausbildende Schule umwandeln zu können. Es wurden die Klassenzimmer, die Bibliothek, der Lesesaal, die Kapelle, die Mensa, ein Behandlungsraum und die Administrationszimmer eingerichtet.
Im Jahre 2006 übergab der Lwiwer Erzbischof Ihor (Woznjak) das Lyzeum in die Verantwortung der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Bosco, der ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche. Die Missionsarbeit der Salesianer ist die Jugenderziehung. Pater Petro Mayba wurde zum Gründer und Direktor von Lyzeum.
Am 7. August 2007 wurde dasPrivate Klymentij Scheptytskyj Lyzeum zum Privaten Seliger Klymentij Scheptytskyj Gymnasium umbenannt. Das ermöglichte, schon Kinder ab der 5. Schulstufe aufzunehmen, mit dem Ziel den Lern- und Erziehungsprozess und ihre Auswirkungen auf die Kinder zu verbessern.
Der Stolz des Gymnasiums sind die AbsolventInnen. In 16 Jahren haben 586 Schülerinnen und Schüler das Gymnasium absolviert. Alle AbsolventInnen sind an Hochschulen der Ukraine und des Auslands aufgenommen worden, viele sind zu UKU Studenten geworden. Manche haben Doktorgrade erworben, einige fühlten sich zum Mönchsleben und zum Priester berufen.
Die Hauptziele des Sel. Kl. Scheptytskyj Gymnasiums sind:
- den Kindern die allgemeinen und christlichen Werte zu vermitteln
- einen hohen Grad an Wissen und Kenntnissen zu vermitteln, um damit eine qualitativ hochwertige Hochschulausbildung zu ermöglichen
- Erziehung zu rechtschaffenen Bürgern




